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Auffälligkeiten bei Wettscheinen  E-mail
Donnerstag, 10 August 2006

Bei den Ermittlungen um Schiedsrichter Jürgen Jansen soll die Berliner Staatsanwaltschaft auf Auffälligkeiten bei Wettscheinen für das einzige verdächtige Bundesliga-Spiel im Manipulationsskandal gestoßen sein.


Es soll eine unbekannte Anzahl von Wettscheinen gefunden worden sein, aus denen hervorgehe, dass auf die Partie des 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Freiburg (3:0/27. November 2004) Kombinationswetten „in nicht unbedeutender Höhe“ abgeschlossen wurden.
Die Wetten sollen in Kombination mit dem von Ex-Referee Robert Hoyzer geleiteten Zweitligaspiel der SpVgg Unterhaching gegen den 1. FC Saarbrücken am darauf folgenden Tag (1:3/Unterhaching hatte Einspruch zurückgezogen) platziert und in Italien abgegeben worden sein, berichtete die Zeitung weiter. „Wir verfolgen die ganze Angelegenheit sehr interessiert, möchten uns aber nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern“, sagte Freiburgs Pressesprecher Martin Braun gestern. Man werde die Entwicklung abwarten und dann entscheiden, wie man vorgehe.
Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte in zweiter Instanz den Einspruch des als Absteiger feststehenden südbadischen Clubs gegen die Wertung des Spiels abgewiesen. Die Freiburger hätten keine Manipulation der Partie nachweisen können, hieß es in der Urteilsbegründung.  Quelle: (dpa/vdb)

 
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