Buchmacher und Wettbörse im Vergleich

Back-lay Quoten

Quoten an einer Wettbörse

Viele die Zum Ersten mal mit Sportwetten in Kontakt kommen melden sich bei einem Buchmacher an und setzen auf klassische Weise ihre Wette. Wenn überhaupt erfahren viele erst später von der Existenz so genannter Wettbörsen. Obwohl man bei beiden in ganz normaler Weise Wetten abgeben kann, unterliegen sie doch völlig verschiedenen Konzepten, die ich hier im Folgenden etwas genauer erklären möchte. Am Ende kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er lieber bei einer Wettbörse wettet oder bei einem Buchmacher.

Beim Buchmacher liegt das Gestalten der Quoten einzig und alleine beim Buchmacher selber. Er setzt die Quoten und verändert diese, wenn es nötig ist, dass passiert zwar auch relativ häufig, aber wesentlich seltener als bei einer Wettbörse. Hier unterliegen die Quoten quasi einer ständigen Bewegung. Das liegt daran, dass die Quoten nicht vom Buchmacher festgelegt werden sondern von den Spielern selber. Jeder kann an einer Wettbörse Wetten anbieten, wie ein Buchmacher. Ein Beispiel für eine Wettbörse ist Matchbook, Im Gegensatz zu Betfait werden hier auch deutsche Kunden akzeptiert.

Geschäftsmodell Wettbörse

Auf den ersten Blick scheint es immer so, als ob die Quoten bei einer Wettbörse besser sind, als bei den Buchmachern, das mag auch in einigen Fällen stimmen, aber muss nicht sein. Von der Wettbörsen Quote muss erst noch die Kommission abgezogen werden, die die Wettbörse als Anbieter der Plattform einstreicht. Zieht man diese Kommission ab, bleibt von der besseren Quote oft nicht viel übrig. Wie hoch die Kommission ist hängt von der Wettbörse ab, liegt aber meistens bei 3 bis 5%. Der Buchmacher verdient im Gegensatz dazu Geld, indem er die Quoten von vor herein etwas niedriger gestaltet, und somit am Ende ein gewisser Prozentsatz für ihn übrig bleibt.

Im Gegensatz dazu sieht das Geschäftsmodell der Buchmacher etwas anders aus. Die Buchmacher machen Gewinn durch den so genannten Quotenschlüssel. Diese beträgt je nach Buchmacher zwischen 90 und 98%, wobei Abweichungen nach oben oder unten möglich sind. Je höher dieser ist, desto niedriger ist die Gewinnmarge des Wettanbieters oder umgekehrt, desto größer ist die Gewinnwahrscheinlichkeit der Wettkunden. Insbesondere bei den so genannten Asiatischen Buchmachern ist der Quotenschlüssel sehr hoch, diese Wettanbieter ziehen eher Kunden an, die höhere Einsätze tätigen. Der Quotenschlüssel wird aus der Auszahlungsquote errechnet, wird der Einsatz der Quote entsprechend auf alle möglichen Wettausgänge verteilt bekommt man am Ende nicht 100% des Einsatzes wieder sondern weniger, dieser Prozentsatz ist der Quotenschlüssel.

Wer also Lust hat mit Wetten zu Handeln, selber Wetten anbieten möchte , der kann am besten bei einer Wettbörse seine Wetten anbieten und mit ihnen Handel treiben. Wer lieber zu einer festen Quote eine Wette abgeben möchte ist besser mit einem Buchmacher beraten, sollte aber durchaus auch mal einen Blick auf die Quoten bei den Wettbörsen werfen.

Nachteile von Wettbörsen

Aber auch der Nachteil von Wettbörsen im Vergleich zum Buchmacher sollte erwähnt werden. Aus unteren Ligen oder Randsportarten gibt es bei den Wettbörsen häufig keinen Mark und damit auch keine Quoten oder nur sehr schlechte. Im allgemeinen ist es so, dass viele gerade kleinere Wettbörsen nur wenige gute Markte haben, in denen die Quoten stimmen. Wer also hauptsächlich auf die Regionalliga Wetten will, der sollte nicht unbedingt zu einer Wettbörse gehen, mit einem Buchmacher ist man da besser beraten. Leider gibt es auch nur wenige Sportwetten Börsen, die man vorbehaltlos empfehlen kann, da die kleinen einfach nicht genügend Teilnehmer haben. Am besten ist immer noch Betfair, da hier jedoch keine Anmeldungen von deutschen Kunden angenommen werden, ist Matchbook eine gute Alternative zu Betfair.

Surebets an der Wettbörse nutzen

Noch ein kleiner Hinweis zur Wettbörse. Viele spielen bei den Wettbörsen Surebets. Da sich die Quote oft bewegt nehmen sie im jeweils besten Moment, wo die Quote am höchsten ist eine Wette an, und haben am Ende Wetten auf alle möglichen Ausgänge platziert. Am Ende ist es egal, welches Ereignis eintritt, da sie ihren Einsatz bei jedem möglichen Ausgang zurückbekommen und noch einen Gewinn oben drauf. Auf diese Art und Weise kann man nicht verlieren, allerdings gehört auch eine Menge Erfahrung dazu, da man einschätzen muss, wie sich die Quote verändern wird. Wettanfänger und unerfahrene Wetter sollten hiervon die Finger lassen.

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